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14.06.2020

DAS MOTORFLUGFORUM WIRD NEUNZEHN! ALLES GUTE EUCH ALLEN!

01.06.2020

ENDE ALLER COVID19-BESCHRÄNKUNGEN FÜR DIE GA AB 15. JUNI

LOAN bleibt bis auf weiteres PPR, allerdings nur für nicht für am Platz ansässige Piloten und Flugzeuge


29. Mai 2020

Die ORF News berichten:

Weitere Erleichterungen ab 15. Juni

Die erfreuliche Entwicklung der Fallzahlen bringt weitere Lockerungen der Maßnahmen gegen das Coronavirus mit sich. Die Sperrstunde in der Gastronomie wird auf 1.00 Uhr verlegt, die Maskenpflicht soll ab dem 15. Juni nur noch in drei Bereichen gelten. Eine Lösung für Reisen in alle Nachbarländer soll am Mittwoch stehen, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

29.05.2020 14.39 Online seit heute, 14.39 Uhr (Update: 15.05 Uhr)

Kurz verkündete die neuen Lockerungen, die großteils schon bekannt waren, am Freitag in einer Pressekonferenz in Wien. Er appellierte einmal mehr an die Eigenverantwortung der Menschen. Man sei nun an einem Punkt angelangt, dass „wir Schritt für Schritt die Maske ein Stück weit" ablegen können. Ab dem 15. Juni gelte die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, nur noch in den öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gesundheitsbereich inklusive Apotheken sowie bei Dienstleistungen, bei denen man keinen Mindestabstand einhalten könne, etwa beim Friseur.

Im Handel, der Schule, als Konsumentinnen und Konsumenten in der Gastronomie und im Tourismus müsse man keine Maske mehr tragen. Kurz empfahl aber „dringend", bei Menschenansammlungen, wo es eng werde, und man mit vielen fremden Menschen zusammenkomme, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

https://orf.at/stories/3167639/


15. Mai 2020

Angeblich weitere Senkungen der Treibstoffpreise in Aussicht!

1. Mai 2020

ENDE DER STARTVERBOTE FÜR DIE ALLGEMEINE LUFTFAHRT AB SOFORT!

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_197/BGBLA_2020_II_197.html



Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Verordnung gemäߧ 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, Fassung vom 25.04.2020

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011078

"….§ 4.

(1) …

(2) Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sind nur zulässig, wenn dabei eine den Mund- und Nasenbereich gut abdeckende mechanische Schutzvorrichtung als Barriere gegen Tröpfcheninfektion getragen wird und gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird. Die Pflicht zum Tragen der mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

…"



21. April 2020



NORMALBETRIEB AUF FLUGPLÄTZEN AB 1. MAI IN AUSSICHT!



Auch die Austro Control ist nunmehr in ihrer letzten Aussendung optimistisch: "Aufgrund der derzeitigen erfreulichen COVID-19-Entwicklung zeichnet sich ab, dass eine großflächigere Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Bereich der allgemeinen Luftfahrt in absehbarerer Zeit möglich sein wird....."



Fliegen war ja schon bisher in Österreich auch für die allgemeine Luftfahrt eigentlich nicht verboten, auch wenn einige Verteter gewisser "Flugsportverbände" dies entweder fälschlich behauptet, oder in vorauseilendem Gehorsam von ihren Mitgliedern verlangt haben. Nur waren praktisch alle Flugplätze auf Druck der Bezirksverwaltungsbehörden geschlossen, oder auf PPR gestellt. Wer das Glück hatte, sein Flugzeug zB auf einem Flughafen stationiert zu haben, für den war es auch de facto immer möglich zu den jeweiligen Betriebszeiten ungehindert zu fliegen. Eine absurde Situation der Ungleichbehandlung.

Die letzten Wochen

War der einzige Sinn, ab Boden zu bleiben, in höchstens den ersten vierzehn Tagen nach dem Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen am 16. März 2020 der, mit allen Mitmenschen rein symbolisch Solidarität zu zeigen, so wuchs danach allmählich der Unmut bei der Pilotenschaft über die weiterhin geschlossenen Flugplätze, was auf keiner rationalen Basis mehr gerechtfertigt war. Wiener Neustadt hatte hier weitgehend eine Vorreiterrolle übernommen, und zumindest unter gewissen Bedingungen Starts zugelassen. Ab sofort sind diese in LOAN nunmehr grundsätzlich auch ohne "besondere", zB technische Gründe möglich. Wir haben dies durch mehrfache Interventionen bei allen involvierten Ministerien in Abstimmung mit der Flugbetriebsleitung LOAN nach Kräften vorangetrieben und unterstützt, und unsere Forderung nach sofortiger Beendigung des unnötigen Drucks auf die FBL seitens der Bezirke wiederholt vorgetragen. Auch die AOPA Österreich, als die Interessenvertretung der Piloten und Flugzeugeigner in Österreich, hat und unterstützt, dies tatkräftig betrieben, und ihre internationalen Kontakte, auch zur EASA, hierzu erfolgreich eingesetzt.

Aufgrund der heutigen Äusserungen der Bundesregierung und der AustroControl dürfen wir bei aller Vorsicht nunmehr davon ausgehen, dass in Zug der allgemeinen Lockerung ab 1. Mai 2020 auf allen Flugplätzen Österreichs wieder Normalbetrieb herrschen wird. Ist es für Crew und im gemeinsamen Haushalt lebende Personen schon jetzt (eigentlich auch ab Beginn der "Betretungsverbote" möglich, mittels PPR, aber ansonsten uneingeschränkt zu fliegen, so wird es ab 1. Mai auch wieder möglich sein, Passagiere mit zu befördern.

Öffentliche Wahrnehmung und falsche Vorstellungen

Seitens der Politik, aber auch in der allgemeinen öffentlichen Wahrnehmung, wird die allgemeine Luftfahrt immer wieder mit dem Flugsport in einen Topf geworfen, bzw. verwechselt. Schlimmer noch, wird sie hinsichtlich des Flugbetriebes oft mit der Verkehrsfliegerei vermischt, jetzt besonders im Hinblick auf das Infektionsrisiko an "öffentlichen Orten". Die jüngsten Äusserungen des Herrn Vizekanzler Mag. Kogler in seiner Funktion als Minister für Sport, aber auch jene diesbezüglichen des Herrn Bundeskanzler Kurz, haben wieder deutlich gezeigt, dass Fliegen abseits der Verkehrsfliegerei immer nur als "Sport" kategorisiert wird. Tatsächlich sehen das natürlich alle Piloten, die nicht gerade Kunstflug odgl. betreiben, oder bestimmten "Flugsportverbänden" voller Modellflieger, Para- und Hängegleiter udgl. angehören, welche aber lediglich zu einem verschwindend geringen Teil Piloten aus dem Motorflug repräsentieren, gänzlich anders, Das Flugzeug in der allgemeinen Luftfahrt wird in Wirklichkeit ähnlich einem Auto benutzt, zum Teil beruflich, oder um zu reisen, oder natürlich auch nur zum "Spazierenfliegen", aber nur zu einem eher kleinen Teil als Sportgerät.

Verschlimmert wurde (und wird leider immer noch) diese unselige Mischkulanz zwischen Fliegerei und Flugsport in der öffentlichen Wahrnehmung durch die sehr merkwürdige Auffassung besagter "Flugsportverbände", dass Flugplätze quasi "automatisch" und grundsätzlich Sportstätten seien. Aus dieser völlig absurden Vorstellung wurde dann auch eine Einbeziehung aller (!) Flugplätze in das Betretungsverbot von Sportstätten abgeleitet, was rechtlich nicht nur bedenklich, sondern mehr noch, i.S.d. Freiheitsrechte der Bevölkerung völlig unzulässig ist. Diese falschen Vorstellungen mögen aus der extrem fokusierten und eingeengten Sicht der Vertreter dieser Verbände stammen, die sich zum überwiegenden Teil mit Modellflugsport, Segelflugsport udgl. beschäftigen, aber nur ganz am Rande mit der richtigen Fliegerei, wie wir sie betreiben.

Ganz anders daher auch die Sicht der AOPA Österreich und International, die sich ausschliesslich mit den Interessen der Fliegerei in richtigen Flugzeugen beschäftigen!

Daher waren die Ankündigungen der Regierung, bestimmte Sportarten mit grösserer sozialer Distanz bald wieder zu ermöglichen, eigentlich für uns obsolet, da wir natürlich i.A. nicht von "Sportstätten" aus starten, sondern von regulären Flugplätzen. Aber sie waren dennoch argumentativ unterstützend ("wenn die Sportfliegerei wieder starten darf, dann doch allemal die GA auch, oder?")

Für das Thema des Unfallrisikos ("man darf in Zeiten, wie diesen, die Rettungskräfte nicht durch provozierte Flugsportunfälle binden") war diese Vermischung zwischen risikoarmer allgemeiner Luftfahrt (nur ein schwerer Unfall 2017, vier in 2018) und Luftsport natürlich nicht hilfreich, da in der öffentlichen Wahrnehmung jeder abgestürzte Paragleiter natürlich - unzulässig - der allgemeinen Luftfahrt zugerechnet wurde. In zahlreichen Argumentationen konnte aber zumindest gegenüber den Vertretern der Ministerien, und fachlicher Unterstützung seitens der Sektion im Verkehrsministerium bzw. der ACG mit derlei Mythen aufgeräumt, und das Thema in seine - für uns günstigen - Dimensionen zurechtgerückt werden.



Ab sofort und in Zukunft:

Maßnahmen, die unsererseits für die Wiederaufnahme des Flugbetriebes empfohlen bzw. gefordert werden:

Zu beachten sind aber dabei in jeder Situation während des Fluges, und rund um den Flug, auch sämtliche Vorsichtsmaßnahmen, die abseits der Fliegerei gelten. Wir haben diese folgenden Maßnahmen auch in Zusammenarbeit mit Experten aus dem Bereich der Hygiene zusammengestellt :

  • An- und Abreise zum Flugplatz möglichst im eigenen Automobil, ansonsten mit Mund-/Nasenschutz (Fahrgemeinschaft)
  • Mindestabstände am Betriebsgelände des Flugplatzes zu anderen Personen, öffentliche Bereiche meiden, ansonsten Mund-/Nasenschutz verwenden
  • Vor Einstieg ins Flugzeug ein Handdesinfektionsmittel verwenden, um Kontaminierungen hintanzuhalten (das Tragen von Handschuhen ist aus hygienischer Sicht sinnlos, damit wird nichts verhindert!)
  • Im Flugzeug (am Boden und im Flug) sollen alle nicht gemeinsam lebende Personen Mund-/Nasenschutz tragen, und wenn es die Kabine zulässt, mindestens 1,0 m Abstand wahren.
  • Nießen und Husten im Flugzeug ist zu unterlassen, dh. es sollten nur Personen mitfliegen, die auch abseits COVID 19 keine Atemwegserkrankungen (zB Schnupfen) haben.
  • Schulungsflüge mit Fluglehrern sind ab 1. Mai folgerichtig ebenfalls wieder möglich
  • Theorieschulungen in geschlossenen Räumen sind weiterhin nicht möglich, und erst gleichzeitig mit dem Öffnen des allgemeinen Schulbetriebes, vermutlich frühestens im Juni 2020 wieder zu erwarten.
  • Desinfektionen der Flugzeuge nach Passagierflügen sind i.A. nicht erforderlich, nur dann, wenn innerhalb von kurzer Zeit (etwa < 2 Stunden) neuerlich ein Passagierflug durchgeführt wird.
  • Wenn die wichtigsten Regeln eingehalten werden, besteht kein Anlass, im normalen Flugbetrieb Infektionen zu befürchten:
    • Mindestabstände einhalten (wenn möglich > 2,0 m, ansonsten 1,0 m)
    • Handdesinfektion, wann immer Kontakt erfolgt ist, bzw. vor Kontakt (zB mit der Flugzeugkabine)
    • gegebenenfalls Mundschutz, immer dann, wenn der Mindestabstand von 2,0 m nicht eingehalten werden kann



Allen Kollegen wünschen wir sichere Flüge, und bleibt bitte gesund!

Eure Motorflugredaktion



ENDE DER STARTVERBOTE SPÄTESTENS AB 1.MAI, DE FACTO AB SOFORT !

15. April 2020, Pressekonferenz des Vizekanzlers Bundesminister Mag. Kogler:

Die erwartete Aufhebung der Betretungsverbote von "Sportanlagen" im Freien wird in Form von Empfehlungen an die Verbände verlautbart. Alle Einzel-Sportarten, bei denen zumindest sinnvolle Abstände eingehalten werden können, sind ab sofort wieder möglich, zumindest aber ab 1. Mai, einzelne Präzisierungen wurden anbgekündigt. Ausdrücklich wurde der Segelflug als Beispiel genannt, bei dem es keine Beschränkungen mehr geben soll. Jetzt warten wir nur mehr auf die entsprechenden NOTAM´s



"Diverse Sportstätten ab 1. Mai wieder geöffnet

Online seit heute, 12.19 Uhr
Sportminister Werner Kogler (Grüne) hat heute in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass verschiedene Sportstätten ab 1. Mai für den Breitensport wieder geöffnet werden sollen. Als Beispiele nannte er Leichtathletikanlagen, Tennisplätze, Golfplätze sowie Pferdesport- und Schießanlagen.
„So viel wie möglich zulassen, so wenig wie möglich einschränken", sagte Kogler und appellierte an den „Hausverstand", den jeder bei der Sportausübung einschalten solle. Die Abstandsregeln müssen weiter eingehalten werden.
Zu den Verhaltensregeln zählen auch der Verzicht auf Laufen und Radfahren im Windschatten. Beim Laufen soll der Mindestabstand zum Vordermann etwa fünf Meter betragen, beim Radfahren etwa 20 Meter. Das hänge mit dem veränderten Verhalten beim Ein- und Ausatmen zusammen, sagte Kogler. Devise sei nun, diagonal versetzt zu laufen oder zu fahren.
Zurückhaltung bei Riskosportarten
Bei Risikosportarten mahnte er Zurückhaltung an, so solle man eine Skitour nicht ausreizen, sondern das Risiko minimieren. Ermöglicht werden sollen vorerst nur Outdoor-Aktivitäten, keine in der Halle.
Die Definition der zu beachtenden Hygiene-Regeln werde den jeweiligen Sportverbänden überlassen, sagte Kogler weiter. Bei Tennis liege es nahe, dass jeder Spieler seine eigenen Bälle benutze und nicht die des Gegners anfasse."

red, ORF.at/Agenturen (https://orf.at/stories/impressum-nachrichtenagenturen/)





********* Ausgangsbeschränkungen nur mehr bis Ende April!*********

Nach Ostern: Öffnungen in Schritten Online seit heute, 11.19 Uhr

Ab 14. April, also nach Ostern, sollen kleinere Geschäfte wieder öffnen dürfen. Das sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Vorstellung des Zeitplans für die kommenden Wochen und Monate.

Mit 1. Mai sollen alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure wieder öffnen dürfen. Alle anderen Bereiche, Hotels und Gastronomie werden erst Mitte Mai folgen dürfen.

Keine Veranstaltungen bis Ende Juni

Die Ausgangsbeschränkungen werden bis Ende April aufrechterhalten. Dazu kommt nächste Woche die Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Veranstaltungen sind bis Ende Juni verboten.

Die Matura soll unter besonderen Vorkehrungen stattfinden, Schulen werden bis Mitte Mai zu haben. Generell werde die Osterwoche für alle Entwicklungen entscheidend sein, so Kurz. Er ersuche alle, die Maßnahmen weiterhin einzuhalten.

red, ORF.at



Flughafen Salzburg stellt Hauptbetrieb ein, Ausnahmen möglich

LOWS A0852/20 N
A0852/20 NOTAMN
Q) LOVV/QFAAP/IV/NBO/A /000/999/4748N01300E005
A) LOWS B) 2004040000 C) 2006301500 EST
E) OPERATIONAL HOURS SUSPENDED DURING CORONA CRISIS COVID-19.
FULL AIRPORT OPERATION ON REQUEST ONLY.
FIRE FIGHTING UP TO CAT 9 AVAILABLE.
PPR AT LEAST 24 HOURS AHEAD.
PLEASE SEND REQUEST TO - FLIGHTREQUEST(AT)SALZBURG-AIRPORT.AT
AND ADDITIONALLY CALL THE FOLLOWING NUMBER FOR CONFIRMATION BETWEEN
1000 LOCAL TIME AND 1600 LOCAL TIME. +43 662 8580 456

LOWS A0824/20 N
A0824/20 NOTAMN
Q) LOVV/QFALT/IV/NBO/A /000/999/4748N01300E005
A) LOWS B) 2004010000 C) 2004302200
E) REF AIP AUSTRIA LOWS AD2.3 AND LOWS AD2.18
ATC LOWS DUTY HOURS REDUCED DUE TO SPECIAL COVID19 SCHEME.
ATC LOWS (TWR,APP,DELIVERY) AVAILABLE FROM 0430H UNTIL 1900H UTC.
OUTSIDE ATC LOWS DUTY HOURS VFR SHALL CONTACT WIEN INFORMATION
124,400MHZ FOR ENTERING/CROSSING AIRSPACE D OF CTR/TMAS SALZBURG.
IN CASE OF LONGER LOWS AERODROME DUTY HOURS ATC LOWS ALSO WILL
EXTEND THE ATC DUTY HOURS ACCORDINGLY.

'In Salzburg stellt der internationale Flughafen ab Samstag vorerst den Hauptbetrieb wegen der CoV-Krise ein. Starts und Landungen gibt es nur noch mit Voranmeldungen. Die Flugsicherung Austro Control bleibt unabhängig davon in Betrieb. Auch Wartungsarbeiten an Salzburger Flugzeugen sind erlaubt – mit Benutzung von Rollwegen, aber ohne Flüge.

In Salzburg gilt damit eine ähnliche Regelung wie schon länger in Innsbruck. Alle Geschäfte und die Bank auf dem Salzburg Airport für Reisende sind geschlossen, alle Check-in-Schalter und die Service-Desks der Fluggesellschaften ebenso. Seit Monatsbeginn sind alle 370 Flughafenmitarbeiter offiziell in Kurzarbeit, von der Geschäftsleitung bis zum Gepäckabfertiger.

Ankünfte, Abflüge mit Voranmeldung möglich

Wenn es notwendig wird, könne der Flughafen aber seinen Betrieb innerhalb kurzer Zeit wiederaufnehmen, betonte Alexander Klaus, Sprecher des Unternehmens: „Am 4. April setzen wir unsere Betriebszeiten außer Kraft. Wir können aber innerhalb von drei Stunden den Betrieb wieder auf Volltouren anlaufen lassen. Das kann und darf nach Anfragen von Airlines oder Betreibern der Flugverkehrswirtschaft geschehen."
Der Tower wird weiterhin mit Fluglotsen und Radarspezialisten besetzt sein

Flugsicherung auf dem Tower räumt das Feld nicht

Die hauptberufliche Feuerwehr des Flughafens bleibt auch einsatzbereit. Dazu kommt der riesige Turm. Er gehört organisatorisch nicht zur Betriebsgesellschaft, die die meisten ihrer Aktivitäten jetzt herunterfährt. Der Salzburg Tower ist weiter mit Fluglotsen und Radarspezialisten besetzt – in etwas reduzierten Arbeitsschichten. Diese gehören zur Flugsicherung Austro Control. Der Luftraum in der Kontrollzone Salzburg muss nämlich weiterhin überwacht und organisiert werden.
Sonderflüge, Rettungsmissionen etc.

„Wir betreuen nach wie vor den gesamten Luftraum über dem Flughafen Salzburg, stehen in Funkkontakt mit Besatzungen von Flugzeugen, die durch die Kontrollzone durchfliegen und übermitteln ihnen die entsprechenden Freigaben", sagte Walter Hager, Chef der Austro-Control-Flugsicherungsstelle in Salzburg, dem ORF am Freitag: "Zudem sorgen wir dafür, dass wichtige Ambulanz- und Rettungsflüge gerade in dieser Corona-Krise auch weiterhin sicher starten und landen können."

Das betrifft auch die Einsätze der Polizeihubschrauber des Innenministeriums und des ÖAMTC-Rettungshelikopters Christophorus 6, die auf dem Salzburg Airport stationiert bleiben. Dazu kommen noch Sonderflüge von Jets und anderer Maschinen, deren Starts und Landungen nun mit Voranmeldungen abgewickelt werden müssen.

In Salzburg stationierte Flugzeuge müssen auf dem Boden bleiben, der Rettungshubschrauber Christophorus 6 (hinten) und die Helikopter der Polizei bleiben im Dienst. Ihre Einsatzbereitschaft ist besonders in Zeiten der CoV-Krise wichtig.

Abstellflächen, Rollwege und Pisten sind in der nächsten Zeit nicht sehr dicht bevölkert, dennoch werde es den einen oder anderen Verkehr geben, sagt Lotse Hager. Durch- und Überflüge der Salzburger Kontrollzone müssen auch betreut werden.
Dachterrasse Besucher Besucherterrasse Flughafen Salzburg Airport Flugverkehr Luftverkehr Jet Flugzeug Linienflug Flüge Fliegen Aviation Aeronautics Anrainer Freilassing Taxham Maxglan Fliegerei
Die Aussichtsplattform auf dem Hauptgebäude ist schon seit drei Wochen geschlossen

Zugelassene Ausnahmen sind neben Sonderflügen in den Augen der Behörden immer wieder auch Maschinen, die Medikamente, Patienten oder Transplantationsorgane an Bord haben – oder Jets, die bei Rückholaktionen von Passagieren eingesetzt werden.

Auch die gewerblichen und privaten Betreiber von Flugzeugen, die in Salzburg stationiert sind, dürfen zu Wartungszwecken die Rollwege und Pisten des Flughafens weiterhin benutzen – für technische Überprüfungen und Instandhaltung.Starten und Landen ist untersagt, bis die CoV-Limits von den Behörden wieder aufgehoben werden. Diese Regeln sind in den „Notices to Airmen" (NOTAM) von der Republik Österreich offiziell fixiert und nachlesbar.

Mehr Arbeit gibt es für die Polizei, die auch auf dem Airport stationiert bleibt. Die Beamten dieser Inspektion koordinieren nun den Grenzeinsatz zwischen Salzburg und Bayern.'

Peter Obermüller, Gerald Lehner - Ö3, salzburg.ORF.at
Flughafen stellt Hauptbetrieb ein, Ausnahmen möglich



Betriebszeitenänderung LOAN 0900 - 1800 LCT bis auf weiteres

Maßnahmen, wenn Ihr jetzt noch aus dem Ausland nach Hause fliegen wollt - 105. Verordnung des Bundesministers für Soziales - ein Service der Motorflugredaktion

105. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich:

...

§ 1. (1) Österreichische Staatsbürger und Fremde, wenn sie über ein von Österreich ausgestelltes Visum D verfügen oder auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Fremdenpolizeigsetz, dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz 2005 zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind, sind nach Einreise auf dem Luftweg nach Österreich verpflichtet, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten und dies mit einer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.

...

§ 2. Diese Verordnung gilt nicht für die Besatzung von Passagier- und Frachtflügen, Einsatzflügen, Ambulanz/Rettungsflügen, Repatriierungsflügen oder Überstellungsflügen. Die Bestimmungen der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend medizinische Überprüfungen bei der Einreise im Zusammenhang mit dem „2019 neuartigen Coronavirus", BGBl. II Nr. 81/2020, gelten auch für diese Personen.

...

Der ganze Text:

https://www.sozialministerium.at/dam/jcr:014e188a-b5ad-4e9c-9b28-7e804a96ecc1/BGBLA_2020_II_105.pdf




Interne Info zu NOTAM

und Betriebsanweisung Flugplatz Wiener Neustadt Ost LOAN

AD CLOSED

EXEPT FOR URGENT DEPARTURES AND ARRIVALS.

PPR IS REQUIRED FOR EVERY SINGLE FLIGHT.

IN THIS CASE CALL +432522267001778 HARALD ULLMANN.

Der Turm wird in den veröffentlichten Betriebszeiten (09:00 bis ECET) von mindestens einem Mitarbeiter besetzt sein, dessen Aufgaben hauptsächlich darin bestehen:

  1. Die stündlichen Wetterberichte an Austro Control zu erstellen und zu melden
  2. Die Einhaltung des eingangs zitierten Notams zu Überwachen
  3. Die Einhaltung des Safetyprograms sicherzustellen
  4. Das vom BMI aufgetragene Sicherheitsprogram / Securityprogram / zu gewährleisten
  5. Notwendige Starts oder Landungen, die vorab vom Betriebsleiter bewilligt wurden, abzuwickeln
  6. Flugpläne zu öffnen oder zu schließen
  7. Die Verbindung zur militärischen Betriebsleitung am Westplatz sicherzustellen
  8. Die Betreuung des Christophorus- Rettungsflugbetriebes sicherzustelle.
  9. Die entsprechenden Dokumentationen durchzuführen
  10. Bei Notwendigkeit als Einsatzleiter zu fungieren
  11. Den aufgetragenen Brandschutz als Melder sicherzustellen


PPR IS REQUIRED FOR EVERY SINGLE FLIGHT.

Das heißt, dass wirklich jeder einzelne Flug vorab rechtzeitig bei mir anzumelden ist, und eine direkte schriftliche Erlaubnis (das ist keine Freigabe im fliegerischen Sinn) erhalten muss.

Dies kann per Mail erfolgen. Da ich bei den meisten Flügen Rückbestätigungen abwarten muss, ist die Anmeldung mindestens 90 Minuten vor dem geplanten Abflug oder der Landung zu übermitteln.

Sollte dies aus technischen Gründen nicht möglich sein, erhält der Mitarbeiter am Turm von mir eine direkte Anweisung zu dem entsprechenden Flug.


EXEPT FOR URGENT DEPARTURES AND ARRIVALS

Eine Begründung, warum der Start oder die Landung dringend ist, bitte unbedingt im Mail anführen.

Flüge, die nur von einem Piloten durchgeführt werden, und bei uns starten und landen, ohne einen anderen Flugplatz anzufliegen, werden derzeit noch kein Problem ergeben. (ausgenommen Touch and Go landings) sollte sich das ändern werde ich es kommunizieren.

Wenn mehr als eine Person an Bord ist, bitte eine genaue Personenliste in das Mail aufnehmen.

Falls eine Person an Bord ist, die sich vor kurzem ( ca.14 Tage ) im Ausland aufgehalten hat, bitte beschreiben wo das war.

Wichtig ist auch die Begründung warum dieser Flug notwendig ist, sowie eine Kontakttelefonnummer für etwaige Rückfragen.

Ihr könnt gerne mit mir, unter der veröffentlichten Nummer, telefonisch Kontakt aufnehmen um genaueres abzuklären.

Ich ersuche euch dennoch, kurz und sachlich zu bleiben, da ich nicht der Verursacher dieser Maßnahme bin, wenig Einfluss auf die Art der Durchführung habe, und auch keine Auskünfte über die Hintergründe (die ja hinlänglich bekannt sein dürften) oder den zu erwartenden Zeitrahmen geben kann.

Vorerst einmal bis Monatsende.

Es kann allerdings zu Wartezeiten kommen. Bei Nichterreichen bitte um eine SMS, ich rufe so schnell als möglich ist zurück.

Ich hoffe, dass bald wieder Normalität einkehren wird und derartige Beschränkungen und Notams nicht mehr erforderlich sind.

Danke für euer Verständnis





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AOPA Austria informiert: Nationalparks vollständig...
Stellungnahme des AOPA Austria Präsidenten zu den ...
 

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Sonntag, 09. August 2020

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